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Tennisclub Goldscheuer

Die Gaststätte "Piccolo Mondo"

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Nachgefragt...

Normalerweise befragen wir an dieser Stelle Mitglieder, die beim TCG ein Ehrenamt bekleiden oder sich Verdienste um den Verein erworben haben. In diesem Falle machen wir jedoch eine Ausnahme und stellen die Betreiberin der Tennisgaststätte etwas näher vor, die vor rund einem Jahr die Gastronomie des Tennisclubs übernommen hat und mit neuen Ideen für frischen Wind sorgte.

Aneta Yildirim, Betreiberin der Tennisgaststätte „Pizzeria Piccolo Mondo“ (Foto: Karl-Heinz Gramer)

Aneta Yildirim, Tochter der Pächterin Frau Kalisch, betreibt seit nahezu einem Jahr die Tennisgaststätte „Pizzeria Piccolo Mondo“. Und dies mit gutem Erfolg. Denn seit die attraktive 32-jährige Aneta, - verheiratet, Mutter von 2 Kindern - mit ihrem freundlichen Team im Lokal Regie führt, hat die Gastronomie des Tennisclubs wieder einen hervorragenden Ruf. Die italienisch orientierte Speisenkarte lässt keinen Wunsch offen, das mediterrane Aussehen des gemütlichen Gastraumes sowie die großzügige Terrasse laden zu einem Besuch ein.

Spielen Sie Tennis? „Nur hin und wieder, aber eigentlich nicht so richtig ernsthaft. Aber meine beiden Kinder, 7 und 9 Jahre alt, nehmen regelmäßig und mit großem Spaß am Training teil.“

Was hat Sie bewogen, die Tennisgaststätte zu übernehmen? „Wie vielleicht bekannt, betreiben wir auch das Bistro „Soleil“ (ehemals „Teddybär) in der Hauptstraße in Goldscheuer. Und dort haben uns mehrfach Tennisclub-Mitglieder angesprochen und uns gebeten, die Tennisgaststätte zu übernehmen. Wir haben lange gezögert, denn Ruf und Ansehen der Gaststätte waren durch einige Vorgänger ziemlich ramponiert. Aber Tennisspieler sind wohl hartnäckig und nach einigem Zögern haben wir dann eingewilligt.“

Wie kam es zu der Namensgebung? „Wir hatten damals einen italienischen Koch und der hat den Vorschlag gemacht, das Lokal „Pizzeria Picccolo Mondo“ (deutsch: Kleine Welt) zu nennen. Und passend dazu wurde auch unsere Speisenkarte italienisch ausgerichtet. Wir bieten aber darüber hinaus auf Anfrage alle Gerichte und auch Einzel-Menüs.“

Sie haben eine Spielecke eingerichtet - warum? „Da ich selbst 2 Kinder besitze und die Erfahrung gemacht habe, dass man in nur wenigen Gaststätten die Kinder unbesorgt mal für kurze Zeit sich selbst überlassen kann, war klar, dass wir eine Spielecke einrichten. Viele Eltern wissen es zu schätzen, dass sie bei uns in Ruhe speisen können und ihre Kinder beschäftigt sind.“

Wie ist Ihre Bilanz nach fast einem Jahr? „Es war nicht ganz einfach, das Vertrauen der Gäste wieder zu gewinnen. Wir waren mit dem Start zufrieden, hoffen aber dennoch auf eine weitere Steigerung. Wir liegen etwas abgelegen und haben leider keine Möglichkeit bspw. bereits auf der Hauptstraße ein Hinweisschild auf unser Lokal anzubringen. Wir legen auch Wert auf die Feststellung, dass wir ein öffentliches Lokal sind und uns über jeden Gast freuen. Die bisherigen Aktionstage am Montag (jede Pizza zum Einheitspreis) und Donnerstag (Spaghetti statt) hatten einen sehr guten Zulauf und uns bekannt gemacht. Unser Ziel ist es, neben den Tennisspielern auch mehr Gäste aus der Ortschaft und der Umgebung zu gewinnen.“

Was sind Ihre weiteren Pläne? „Im Januar 2007 feiern wir mit einem großen Fest das 1-jährige Bestehen. Darüber hinaus planen wir, am ersten Sonntag eines Monats einen Brunch anzubieten. Zu bestimmten Tagen wird es auch Kaffe und Kuchen geben. Da wir in der Vergangenheit einige große Veranstaltungen zur vollen Zufriedenheit der Gäste abgewickelt haben, werden wir uns auch vermehrt um die Ausrichtung von Festlichkeiten (Versammlungen, Hochzeiten, Geburtstage. Kommunionen usw.) kümmern.“