| Tennisclub Goldscheuer | |
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Jugendwart zu Besuch in der Tennis-Academy bei Nick Bollettieri | |
| Constantin Dima bei Bollettieri | |
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Jugendwart und Tennistrainer Constantin Dima hat in diesem Sommer die Gelegenheit genutzt, in Florida/USA ein weltbekanntes Tennistrainings-Camp zu besuchen, um neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Wir fragten, was ihn besonders beeindruckt hat und welche neuen Erkenntnisse er für seine Trainertätigkeit und unsere Jugendarbeit sammeln konnte.
Constantin, welches Trainingscamp hast du besucht? Das weltberühmte Tennistrainingscenter in Bradenton/Florida - die Tennis-Academy - von Nick Bollettieri. Mich hat interessiert, wie es dort aussieht, was die dort machen und was dort anders gemacht wird. Hast du irgendwelche Tennisberühmtheiten getroffen? Leider nein, denn zur gleichen Zeit fanden die US Open in New York statt. Die Williams-Schwestern und auch Tommy Haas waren kurz vorher im Camp gewesen, um sich auf das Turnier vorzubereiten.Wie kann man sich diese Tennis-Academy vorstellen? Das Areal ist riesig. Es gibt 36 Tennisplätze, eine Halle mit 3 Plätzen, einen Swimming-Pool, Wellness- und SPA-Bereiche sowie riesige Krafträume. Die Trainer arbeiten viel mit Video-Analysen und die Trainingsabläufe werden von Ärzten und Physiotherapeuten überwacht. Zur Academy gehören aber auch Schulen und eine Art Internat.
Kannst du uns einige Tennisgrößen nennen, die dort ihre Karriere gestartet haben? In der Academy werden regelrecht Profis gemacht. Andre Agassi, Jim Courir, Monica Seles, Tommy Haas, Anna Kournikova, Maria Sharapova, um nur einige zu nennen, die den Sprung in die Weltspitze geschafft haben. Und wie sieht es aus mit den Stars von morgen? Man kann natürlich keine Vergleiche mit dem Training bei uns in Goldscheuer anstellen. Das tägliche Training dort dauert mehrere Stunden, besteht aus vielen Einheiten und beinhaltet Technik, Taktik, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Kondition.Welche Rolle spielen die Eltern? Die Eltern, sofern es sich um Ortsansässige handelt, wohnen oft dem Training bei, unterstützen ihre Kinder bei Turnieren und den Fahrten dorthin. Ansonsten wird alles von der Academy organisiert.Lässt sich überhaupt etwas von deinen Erfahrungen auf unseren Club übertragen? Ich würde mir wünschen, dass auch beim TCG die Eltern den Tennissport ihrer Kinder mehr unterstützen und sie nicht nur zum Training bringen sowie wieder abholen. Für den Nachwuchs ist es motivierend, wenn Mutter und Vater Interesse am Sport ihrer Kinder zeigen. Es muss unser Ziel sein, mehr Jugendmannschaften in der Zukunft zu melden.Aber das schaffen wir nicht ohne die tatkräftige Mithilfe der Eltern. Und nur Training ist unserem Nachwuchs zu wenig – sie möchten den sportlichen Vergleich mit anderen Mannschaften. Wir Trainer alleine können diese Aufgabe gar nicht bewältigen. Die Mannschafsspiele finden mitten in der Woche statt, da müssen wir unserem Beruf nachgehen und Training geben. Wir sind darauf angewiesen, die Eltern in der Zukunft besser einbinden. Und vielleicht gelingt es uns auch, Sponsoren zu finden, um den Nachwuchs mit einem einheitlichen Tennisdress auszustatten. |
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